Universität
Stuttgart
Interdisziplinärer Forschungsschwerpunkt
Risiko und Nachhaltige Technikentwicklung




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Adipositasprävention für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche

In diesem im Rahmen der Präventionsforschung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung geförderten Projekt wird angestrebt, die Adipositasprävention (Vorbeugungsmaßnahmen gegen starkes Übergewicht) für die Zielgruppe der 12-16jährigen Mädchen und Jungen aus sozial benachteiligten Verhältnissen zu verbessern. Das Projekt besteht aus einer explorativen Forschungsphase, der Entwicklung eines Evaluationsinstruments für Präventionsmaßnahmen und der Überführung der Ergebnisse in die Praxis. Zentraler Kooperationspartner ist die AOK Niedersachsen. An der Überführung in die Praxis beteiligen sich als weitere Partner die AOK Baden-Württemberg und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung – DGE sowie die für Ernährung zuständigen Landesministerien in Baden Württemberg (Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum) und NRW (Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz). Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Institut für Soziologie der Universität Hannover (Projektleitung) und dem Katalyse-Institut für angewandte Umweltforschung durchgeführt.

Als Teil der explorativen Forschungsphase führte ZIRN eine Cross-Impact Analyse der sozialen, psychologischen und physiologischen Einflussfaktoren auf die Entstehung von Adipositas bei Kindern und Jugendlichen durch. Dazu wurden Expertenworkshops durchgeführt, in denen ein qualitatives Systemmodell erarbeitet wurden. Mit der CIB Methode wurde dann analysiert, welche Bedingungen zu besonderen Adipositasrisiken führen und welche Maßnahmen Risiken am effektivsten mindern könnten.






Projektlaufzeit: 2009 - 2012
Mitarbeiter: Jürgen Deuschle M.A.
Dr. Wolfgang Weimer-Jehle
Ansprechpartner: Jürgen Deuschle
(juergen.deuschle(a)sowi.uni-stuttgart.de)
Projekt-Homepage: http://adipositas.katalyse.de/
⇒ Publikation der Projektergebnisse