Universität
Stuttgart
Interdisziplinärer Forschungsschwerpunkt
Risiko und Nachhaltige Technikentwicklung




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Konsistente Rahmendaten für Modellierungen
und Szenariobildung am UBA


Modellbasierte Umweltszenarien setzen häufig bestimmte gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Entwicklungen voraus, die als Rahmenannahmen in die Modellrechnung eingehen. So müssen z.B. Energiemodelle mit Annahmen über die zukünftige Bevölkerungsentwicklung, über die Wirtschaftsentwicklung, über die technologischen Entwicklungen und über die politische Rahmensetzung gespeist werden, um szenarienhafte Aussagen für den zukünftigen Verlauf des Energieverbrauchs, der Klimagasemissionen und der Rolle einzelner Energieträger und -technologien treffen zu können. Ähnliches gilt für Modellrechnungen in anderen umweltrelevanten Themenbereichen.

Allerdings sind diese Rahmenentwicklungen selbst sehr unsicher und die Entwicklungen in den verschiedenen Feldern stehen in einem häufig nur qualitativ beschreibbaren Beziehungsgeflecht zueinander. Sinnvollerweise sollten daher Rahmenannahmen für solche Modellrechnungen auf ihre gegenseitige Verträglichkeit geprüft werden, d.h. es sollten zur Vorbereitung der Modellanalyse konsistente Rahmenszenarien entwickelt werden.

In einem ZIRN-Projekt für das Umweltbundesamt wurde diese Problematik aufgegriffen. Mit Hilfe des CIB-Verfahrens wurden wichtige Rahmenfaktoren für Umweltmodellrechungen und typische Annahmen für ihre Zukunftsentwicklung identifiziert, das Beziehungsgeflecht zwischen den Faktoren in Form einer Cross-Impact Matrix aufgearbeitet und konsistente Rahmenszenarien für das Jahr 2030 identifiziert.







Projektlaufzeit: Oktober 2010 - Januar 2011
Mitarbeiter: Sandra Wassermann
Hannah Kosow
Wolfgang Weimer-Jehle
Ansprechpartner: Wolfgang Weimer-Jehle
(wolfgang.weimer-jehle(a)sowi.uni-stuttgart.de)

⇒ Projektbericht