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Normativ-funktionale Nachhaltigkeitskriterien Konzeption, Indikatoren und Interdependenzen – eine Nachhaltigkeitsstudie für das Land Baden-Württemberg Ausgangspunkt des Projektes bildete ein normativ-funktionalen Ansatz für den Leitgedanken der Nachhaltigkeit. Der Ansatz basiert auf den drei Wertedimensionen „Systemare Integrität“, „Gerechtigkeit“ und „Lebensqualität“. Die klassische Kategorisierung der Nachhaltigkeit in Ökologie, Ökonomie und Soziales wird dabei aufgelöst und unter den genannten Wertedimensionen neu geordnet. Ziel des theoretischen Ansatzes ist es, die gesellschaftlich-funktionalen Zusammenhänge und die diesen zugrunde liegenden Wertvorstellungen in den Vordergrund zu stellen. Entsprechend diesem Konzept wurde ein Katalog von Kriterien und Indikatoren entworfen. Wir versuchten, für die einzelnen Indikatoren der drei Dimensionen Werte zu ermittelt bzw. über qualitative Methoden angemessene Beschreibungen zu gewinnen. Die Indikatoren sollen die Beobachtung der Gesellschaft ermöglichen im Hinblick auf ihre nachhaltige Entwicklung in den Bereichen „Systemare Integrität“, „Gerechtigkeit“ und „Lebensqualität“ und darüber hinaus Aussagen über die Entwicklung und den aktuellen Status. Im Anschluss wurden die Interdependenzen zwischen den Indikatoren anhand einer Cross-Impact-Analyse untersucht. Dabei werden die Wechselwirkungen zwischen 19 Kriterien von einer Gruppe ausgesuchter Experten im Rahmen einer postalischen Befragung qualitativ beschrieben und anschließend mit Hilfe von struktur- und netzwerkanalytischen Methoden analysiert. |
Buchverföffentlichung: Die Ergebnisse des Projektes zu den Untersuchungsbestandteilen "normativ-funktionale Konzeption, Indikatorenkatalog und Interdependenzanalyse" sind beim VS-Verlag als Buch erschienen. ⇒ Flyer |