Universität
Stuttgart
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Risiko und Nachhaltige Technikentwicklung




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Evaluation zum Verbundprojekt „Wissenschaft debattieren!“

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt zielt darauf ab, sieben Verfahren der Bürgerbeteiligung hinsichtlich ihrer Einsetzbarkeit und Wirkung sowie ihrer Wirkungsweisen im Feld der Wissenschaftskommunikation empirisch zu bewerten und zu vergleichen. Pro Format wird eine Anzahl von Veranstaltungen durchgeführt und untersucht: 4 Bürgerkonferenzen, 1 Konsensuskonferenz, 10 Schülerforen, 4 Schülerparlamente, 10 Junior Science Cafes, 2 Bürgerausstellungen und diverse Onlinedesigns. ZIRN übernimmt die wissenschaftliche Begleitung. Projektpartner ist „Wissenschaft im Dialog“, Berlin.

Bei der Untersuchung steht die Wirkung der Verfahren auf die teilnehmenden Bürginnen und Bürger bzw. Schülerinnen und Schüler im Vordergrund. Im Rahmen sogenannter PUSH-Projekte (PUSH = public understanding of science and humanities) wurde in den letzten Jahren versucht, wissenschaftliche Disziplinen und Themen der Bevölkerung und Öffentlichkeit zu vermitteln. Die Untersuchungen unseres Projektes konzentrieren sich auf die Frage, ob und wie die sieben Partizipationsmethoden zur Erreichung von vier PUSH-Zielsetzungen (Urteilsfähigkeit, Interesse, Aufgeschlossenheit für Technik und Wissenschaft und Handeln) eingesetzt werden können. Untersucht wird auch die Wirkung auf Wissenschaftler, welche die Veranstaltungen als Sachverständige begleiten. Zudem wird die „externe Wirkung“ der Beteiligungsverfahren untersucht, z.B. die Medienberichterstattung über die Veranstaltungen.

Hauptsächlich werden vier Forschungsmethoden eingesetzt: Standardisierte Befragung der Veranstaltungsteilnehmer, halbstandardisierte Interviews mit Prozessbeteiligten und externen Akteuren, z.B. aus der Politik, strukturierte Beobachtung von Veranstaltungen, Dokumenten- und Medienanalyse.





Projektlaufzeit: April 2009 bis Juli 2011
Projektleitung: Rüdiger Goldschmidt
Mitarbeiter: Nadine Brachatzek
Ansprechpartner: Rüdiger Goldschmidt
(goldschmidt(a)sowi.uni-stuttgart.de)
Projektbericht: